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Mitgliederversammlung KHS

  • 21. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

„Eine leichte konjunkturelle Belebung, aber Verunsicherungen und Herausforderungen

bestehen weiterhin!“ so bewertete Kreishandwerksmeister Georg Braun bei der

Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft die wirtschaftliche Lage des Handwerks

und ging auf den Konjunkturbericht der Handwerkskammer Niederbayern/ Oberpfalz ein. In einem Stimmungsbild in einer Gesprächsrunde unter den Innungen wurde deutlich, dass

die Rahmenbedingungen für die Unternehmer immer schwieriger werden und keine Aussicht auf eine Besserung zu sehen sei. „Wenn die Wirtschaft nicht läuft kommen keine

Steuern rein“, mahnten die Innungsvertreter des Landkreises die Politik. Alle erklärten übereinstimmendmit denderzeitigen Dieselpreisen zu kämpfen haben und forderten

Die Kreishandwerkerschaft erwartet eine leichte konjunkturelle Belebung eine politische Entscheidung. Braun verwies darauf, dass der Geschäftsklima-Index sei erstenQuartalwieder inden positivenBereichgestiegen sei. Das deute darauf hin, dass sich dieKonjunktur ein isschen erholt, so Braun. Allerdings liege das aktuell vor allem daran, dass die Unternehmen etwas optimistischer in die Zukunft schauen, beziehungsweise nicht mehr ganz so pessimistisch seien wie zuvor. Die aktuelle Geschäftslage der Betriebe verschlechterte sich hingegen wiederum. Die Betriebsauslastung ging im 1. Quartal zurück. Dabei zeigte sich, dass rund ein Fünftel der Betriebe (18 Prozent) zuletzt nur maximal zur Hälfte ausgelastet waren. Ähnlich stelle sich die Situation bei der Umsatzentwicklung dar. Der Kreishandwerksmeister verwies darauf, dass die Investitionsbereitschaft

in Teilen des Handwerks zu Jahresbeginn etwas nachgelassen habe. Dies betraf vor allem Gruppen, in denen der Investitionsanteil zum Jahresende besonders hoch war, wie zum Beispiel im Bauhauptgewerbe. Zuletzt investierten dennoch 39 Prozent aller Handwerksbetriebe, vor allem im Bauhauptgewerbe entwickelte sich die Beschäftigtenzahl zu Jahresbeginn bei mehr Betrieben rückläufig, was auch saisontypisch sei. Gleichzeitig reduzierte in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf jeder dritte Betrieb seinen Personalbestand und damit so vieleBetriebe wie seit Jahren nicht mehr. Der Kreishandwerksmeister ging auf die Erwartung für die nächsten drei Monate ein und

sprach von einem vorsichtigen Optimismus, der sich bei einem Teil der Betriebe zeige.

24 Prozent aller Betriebe sehen steigendeAuftragseingänge sowie wachsende Umsätze im

zweitenQuartal. Damit einhergehend wollen auch wieder etwas mehr Betriebe ihre Beschäftigtenzahl erhöhen oder zumindest stabil halten. „Im ostbayerischen Handwerk

siehtman im ersten Quartal eine leichte Erholung“, betonte Georg Braun. Das erkenne

man daran, dass der Geschäftsklima-Index gestiegen sei. Allerdings liege das vor allem

daran, dass die Betriebe nicht mehr ganz so pessimistisch in die Zukunft schauen.

„Die aktuelle Lage hat sich sogar leicht verschlechtert“, meinte er. Teilweise gebe es

zwar mehr Aufträge, was etwas Hoffnung mache, aber insgesamt sei die Entwicklung ziemlich unterschiedlich und nicht alle Betriebe profitieren davon. Viele fühlen sich weiter unsicher und die Probleme bestehen nach wie vor.

 
 
 

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